Urdinkel

Dinkel ist im späten Steinzeitalter entstanden aus einer Kreuzung von Emmer (Urweizen) und Zwergweizen.

Noch vor 100 Jahren war Dinkel in Süd-Deutschland das Getreide Nr. 1. Nach und nach wurde es dann durch den ertragreicheren und leichter zu bearbeitenden Weizen verdrängt. Der anspruchslose und winterharte Dinkel wächst überwiegend in Süddeutschland und benötigt - verglichen mit anderen Getreidearten - wenig Dünger. Die Pflanzen werden bis zu 1,50 m hoch, wodurch sie sehr wetteranfällig sind. Der Ertrag ist viel niedriger als beim Weizen. Die Frucht wird von Spelzen so fest umschlossen, dass sie sich auch beim Dreschen nicht löst. Das Korn muss in einer Entspelzungsanlage von seiner Schutzhülle befreit werden. > Die positive Wirkung von Dinkel ist vor allem bei Neurodermitis und Weizenallergien bekannt. Dinkel enthält die Mineralstoffe: Natrium, Kalium, Magnesium, Calcium, Eisen, Kupfer und Phosphor. Dinkel hat unter den heimischen Getreidearten den höchsten Gehalt an Klebereiweiß und ist deshalb für die Nudelherstellung bestens geeignet. 

 

Sortenreiner Dinkel

Dinkel ist dem Weizen ähnlich, aber nicht mit ihm verwandt und normalerweise nicht mit ihm kreuzbar. Trotzdem wurden in jüngster Vergangenheit ertragreiche Sorten gezüchtet, die nicht mehr den "ursprünglichen Dinkelsorten" entsprechen und Weizengene enthalten. Diese neuen Dinkelsorten können bei Weizenmehlallergikern die gleichen Reaktionen auslösen wie Weizenmehlprodukte. Deshalb verwenden wir zur Nudelherstellung nur die "ursprünglichen Dinkelsorte  wie "Oberkulmer Rotkorn" und "Ebners Rotkorn".  Auf unserem Hof bauen wir ausschließlich den "Oberkulmer Rotkorn" an. 

Es gibt nur wenige Sorten, die als echter Dinkel zu bezeichnen sind, wie z. B.:

- Oberkulmer Rotkorn
- Altgold Rotkorn
- Neuegg Weißkorn
- Bauländer Spelz
- Roter Tiroler
- Ebners Rotkorn
- Ostro

Informationen über Ur-Dinkelsorten (hier klicken) 

Presse:


Ernährung

"Dinkel ist das beste Getreide"

Hildegard von Bingen schwor bereits vor 800 Jahren darauf. Auch bei der DFB-Elf spielt das alte Korn eine Rolle  ..... (weiterlesen)